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Mit dem Nachhaltigkeitskompass grüne Alternativen entdecken

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Mit dem Nachhaltigkeitskompass grüne Alternativen entdecken

Welche grünen Produkte haben welche positive Wirkung? ©Lisa Hantke

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Nachhaltigkeit im Alltag? Ob bei der Geldanlage, im eigenen Zuhause, bei Versicherungsprodukten oder beim Einkaufen – zunehmend mehr Menschen bevorzugen ökologische und soziale Produkte. Doch das ist nicht immer einfach. Was ist ehrlich nachhaltig? Welche Änderungen im eigenen Verhalten haben welche Auswirkung? Und über welche ökologischen Maßnahmen hast Du Dir vielleicht noch gar keine Gedanken gemacht?

Der Nachhaltigkeitskompass ist in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeit Nürnberg entstanden. Er berechnet, wie viel Einsparung beispielsweise von CO2, Wasser oder Naturfläche durch Verhaltensänderungen im Alltag oder beim Reisen erreicht werden kann. Der LENA-Kompass hilft den Verbraucher*innen dabei, nachhaltiger zu leben und zeigt dabei auf, dass oft schon kleine Schritte eine große Wirkung erzielen.

Wir haben uns mit den Macher*innen von LENA ausgetauscht, wie jede*r unkompliziert und spielerisch mehr Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren kann und was es mit ihrem Nachhaltigkeitskompass auf sich hat.

Zuerst eine kurze Vorstellung: Wer seid Ihr?

LENA: Wir sind LENA – Lieber Eine Nachhaltige Alternative – ein Start-up aus München, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, alles zum Thema Nachhaltigkeit auf einer Plattform zu vereinen. Auf lena.de findet man neben informativen Beiträgen und grünen Produkten auch Ideen und Vorschläge für ein nachhaltigeres Leben.

Das Team von LENA - für nachhaltige Alternativen in allen Lebensbereichen ©Lisa Hantke_3907
Das Team von LENA – für nachhaltige Alternativen in allen Lebensbereichen ©Lisa Hantke

LENA steht für „Lieber Eine Nachhaltige Alternative“. Wie helft Ihr Menschen, ihr Leben nachhaltiger zu gestalten?

LENA: Wir bieten Nutzer*innen mit unserem Nachhaltigkeitskompass Tipps und Vorschläge, wie sie ihr Leben noch nachhaltiger gestalten können. Dabei reichen oft schon kleine Veränderungen aus, um einen großen Unterschied zu machen.

LENA möchte Menschen an der Hand nehmen und eine Orientierungshilfe sein für alle, die sich schon oder noch gar nicht mit dem Thema befassen. Auf unserer Plattform finden Nutzer*innen zudem Produkte von unseren nachhaltigen Partner*innen.

Inzwischen gibt es in den verschiedensten Branchen ökologische oder soziale Ersatzprodukte – manchmal in Bereichen, in denen man es gar nicht erwartet oder an die man gar nicht gedacht hat. Welche nachhaltige Alternative hat Euch überrascht?

LENA: Da unser Themenbereich sehr umfassend ist – Alltag, Energie & Wohnen, Reise & Mobilität, Engagement, Beruf & Geld – werden wir fast täglich von spannenden Fakten überrascht, wo und wie ein noch ökologischeres Handeln möglich ist. Auch wir sind nicht perfekt und lernen ständig dazu.

Wusstest Du z.B. dass man ca. 13 Badewannen voll Wasser in der Woche einsparen kann, wenn man von Kaffee auf Schwarztee umsteigt? Eine nachhaltige Veränderung kann also schon mit der ersten Tasse am Morgen einhergehen – und dann auch noch so einfach.

Welche 3 Tipps habt Ihr spontan für mehr Nachhaltigkeit?

LENA:

  1. Nutze Obst- und Gemüsenetze zum Einkaufen und wähle die unverpackten Lebensmittel.
  2. Lege beim Kochen den Deckel auf den Topf oder schalte den Ofen früher aus und nutze die Restwärme, um Energie zu sparen.
  3. Bleibe informiert und interessiert – mittlerweile gibt es für fast alles eine grüne Möglichkeit, oft fehlt einem selbst aber das Wissen darüber.
Welche grünen Produkte haben welche positive Wirkung? ©Lisa Hantke
Welche grünen Produkte haben welche positive Wirkung? ©Lisa Hantke

Manchen Menschen fällt die Umstellung auf eine nachhaltigere Lebensweise schwerer als anderen. Welchen Ratschlag habt Ihr?

LENA: Wir raten mit kleinen Schritten zu beginnen. Fange vielleicht damit an, Dein Smartphone über Nacht auszuschalten. Das allein spart rund 23 kg CO2 pro Jahr ein.

Der Umstieg auf einen nachhaltigeren Alltag passiert nicht von heute auf morgen und es kann auch nicht jeder alles umsetzen. Wer beruflich auf ein Fahrzeug angewiesen ist und nicht die finanziellen Mittel besitzt, auf Elektro umzusteigen, kann nicht anders.

Diese Person hat aber noch immer die Möglichkeit an anderen Stellen Einsparungen vorzunehmen. Wichtig ist, dass das Denken in Extremen aufhört: Jede/r tut das, was er/sie kann.

Mit ver.de setzen wir uns für nachhaltige Finanzen und Geldanlagen in der Versicherungsbranche ein. Habt Ihr schon Erfahrungen mit „Sustainable Finance“ gemacht? Gab es bei Euch hierzu schon Nachfrage?

LENA: Wir sind begeistert, was sich in den letzten Jahren in diesem Bereich getan hat. Der Umgang mit Finanzen und Geldanlagen ist demokratischer, wodurch auch die Möglichkeiten in ökologische Anlagen zu investieren für Kund*innen viel transparenter geworden sind. Nachhaltige Finanzprodukte möchten wir auch bei LENA fördern, hier setzen wir auf erfahrene Partner*innen wie ver.de, auch für zukünftige nachhaltige Alternativen bei Versicherungen.

Was bedeutet es für Euch, das eigene Leben nachhaltig zu gestalten?

LENA: Es bedeutet für uns offen zu sein. Offen für neue Denkweisen, offen dafür zu sein, das eigene Handeln zu hinterfragen und offen zu sein, Neues auszuprobieren. Wir wollen mit offenen Augen durch den Tag gehen und uns von neuen Impulsen in allen Lebensbereichen inspirieren lassen – eben auch besonders in Bereichen wie Versicherungen, Finanzen oder Reisen, in denen viel Potenzial steckt.

Mit Eurem Nachhaltigkeits-Kompass gebt Ihr Anreize und Tipps. Wie funktioniert dieser Kompass?

Unser Nachhaltigkeitskompass befindet sich in kontinuierlichem Ausbau. Die Vorschläge errechnen wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeit Nürnberg. Hier ist genauestes Arbeiten gefragt, da wir wissenschaftliche Quellen zur Hand nehmen, um die Einsparungen zu errechnen.

Der Nachhaltigkeitskompass dient als Orientierungshilfe für unsere Nutzer*innen. Die einzelnen Vorschläge zeigen auf, was eingespart werden kann – beispielsweise bei CO2, Wasser oder an Naturfläche.

Die Nutzer*innen können auswählen, welche Vorschläge sie schon umsetzen und sich Inspiration holen, was sie in ihrem Alltag vielleicht noch umsetzen können. Wenn sie sich durch die Vorschläge geklickt haben, sehen sie in der Zusammenfassung, was sie alles mit ihrem Verhalten einsparen und welches Level sie damit im LENA Ranking erreichen. Das motiviert und macht Spaß.

Wir sind LENA - Der Nachhaltigkeitskompass
Wir sind LENA – Der Nachhaltigkeitskompass

Könnt Ihr uns ein paar Beispiele nennen, was mir im Nachhaltigkeitskompass beispielsweise vorgeschlagen werden kann?

LENA: Der Vorschlag von Kaffee auf Schwarztee umzusteigen, ist beispielsweise einer. Oder eben auch den Ofen vor Ende der Garzeit auszuschalten und die Restwärme zu nutzen. Wenn dieser 40 Minuten in Vollbetrieb war, kann man noch mit ca. 10 Minuten Restwärme rechnen, das macht schon einiges aus.

Der Kompass bietet bisher Vorschläge in den Kategorien Alltag, Energie & Wohnen sowie Reise & Mobilität, das bauen wir aber aus. Neben klassischen Vorschlägen wie Kurzstrecken zu Laufen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu Fahren bietet der Kompass auch immer wieder Überraschungen: Wer hätte gedacht, dass es einen Unterschied macht, wie viele Emails man versendet?

Wir bedanken uns für das spannende Interview.

Nachhaltige Alternativen bei Versicherungen, Geldanlagen und dem Bankkonto?
Nachhaltige Alternativen bei Versicherungen, Geldanlagen und dem Bankkonto?

Nachhaltige Alternativen: Versicherungen, Geldanlage und Investitionen

LENA zeigt, welche tollen Möglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen es bereits gibt, um den persönlichen Fußabdruck zu verringern und Klima und Natur zu schützen. Was fehlt, ist eine ehrlich nachhaltige Versicherung – mit Versicherungsprodukten, die transparent und Kund*innen-freundlich gestaltet sind und einer Kapitalanlage, die ausschließlich in der Gemeinwohl von Natur und Gesellschaft investiert – kurz: ehrlich nachhaltige Alternativen bei Versicherungen.

Gemeinsam die Finanzwirtschaft umkrempeln

Mit ver.de haben wir das Ziel, Deutschlands erste nachhaltige Versicherung zu gründen. Wir wollen anders sein: ökologisch-sozial, transparent, gemeinwohl-bilanziert und genossenschaftlich. Du willst ver.de mitgestalten? Und über die Zukunft der Finanzwirtschaft mitentscheiden?

Als Mitglied unserer Genossenschaft liegt es in Deiner Hand, wie eine Versicherung* von morgen aussehen soll.

*Erst nach vollständiger Finanzierung und der Zulassung durch die BaFin darf ver.de sich als Versicherung bezeichnen.

Mehr zu nachhaltigen Finanzen?

Auf unserem Blog findest Du Artikel und Ratgeber rund um das Thema Sustainable Finance und nachhaltige Alternativen bei Versicherungen. Dich interessiert, wieso wir bei ver.de neben Ausschlusskriterien vor allem auf Impact Investing setzen? Oder Du fragst Dich, was eine Versicherung eigentlich nachhaltig macht? Mehr dazu auf dem ver.de Blog!

Hinweis: Die vorstehenden Aussagen geben die persönliche Meinung des Interview-Partners und der Verfasserin/Herausgeberin wieder; eine Haftung für die Richtigkeit kann nicht übernommen werden.

Elena

Elena

Elena arbeitet bereits seit drei Jahren bei ver.de in der Kommunikation. Sie ist studierte Ethnologin mit Fokus auf das Völkerrecht. Nach ihrem Studium schrieb Elena beispielsweise für die Non-Profit-Organisation earthlink e.V. über globale Fluchtursachen oder die Bekämpfung von Kinderarbeit. Dabei baute sie ihre im Studium erlernten Recherche- sowie Schreibkentnisse aus. In ihrer Freizeit engagiert Elena sich beim Münchner Flüchtlingsrat. Das sind ihre zwei Herzensthemen: Klimaschutz sowie soziale Gerechtigkeit. Hier hat Elena in der Finanzwirtschaft einen Hebel für eine bessere Zukunft gefunden - und versucht nun, mit ver.de diesen Hebel zu "betätigen".

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