Nachhaltige Geldanlagen

Was sind nachhaltige Geldanlagen? Und bringen sie wirklich etwas? Lies hier ausführlich alles zum Thema nachhaltiges Investment.

Nachhaltige Geldanlagen

Was sind nachhaltige Geldanlagen? Und bringen sie wirklich etwas? Lies hier ausführlich alles zum Thema nachhaltiges Investment.

INHALT

Was sind nachhaltige und Klimafreundliche Geldanlagen?

Definition

Bei jeder Form der Geldanlage (Altersvorsorge, Rentenversicherung, Aktienfonds, Sparbuch, Girokonto, Bausparvertrag, etc.) wird Dein Geld in Unternehmen und Projekte investiert.  Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften reichen das Geld weiter. 

Bei nachhaltige Geldanlagen (oft auch ethische Geldanlagen genannt) wird anders als bei herkömmlichen Geldanlagen auf die Wirkung geachtet. So wird das Geld nur in Projekte und Unternehmen investiert, die eine positive Wirkung haben. Negative Investitionen wie Kohle oder der Raubabbau endlicher Ressourcen werden ausgeschlossen. 

Die Frage ist also, welchen Unternehmen Du hilfst: solchen, die ökologisch, fair und sozial wirtschaften? Oder unterstützt Dein Geld Glücksspiel, fossile Energien oder die Rüstungsindustrie? Die besten nachhaltigen Fonds sind im dreifachen Sinne nachhaltig: ökologisch, sozial und ökonomisch. 

Kurzum:

Nachhaltige Geldanlagen berücksichtigen soziale und ökologische Faktoren  und helfen, das Klima zu schützen.

Eine gute Nachricht

Es wird endlich immer mehr richtig investiert. In Projekte, die dem Klima, der Umwelt und unserer Gesellschaft nützen – statt sie zu schädigen!

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen beziffert den Anteil der Nachhaltigen Geldanlagen (nachhaltige Fonds und Mandate) in Deutschland Ende 2019 erstmals auf über 5 Prozent. Ist Dein Geld schon dabei?

Welche Kriterien beachten Nachhaltige Geldanlagen?

Es gibt derzeit keine einheitlichen Kriterien für nachhaltige Geldanlagen. Denn es gibt unterschiedliche Ansätze.

Best in Class

Hiermit ist gemeint, dass alle Unternehmen einer Branche nach ökologischen und sozialen Kriterien analysiert werden und dann die Unternehmen für einen Fonds ausgewählt werden, die hier am besten abgeschnitten haben. Hier können aber zum Beispiel auch die Rüstungsunternehmen enthalten sein, die die meisten ökologischen und sozialen Punkte erreicht haben.

Positiv- oder Negativkriterien

Das bedeutet, dass Unternehmen bestimmter Branchen gewählt oder vermieden werden. Beispielsweise: Unternehmen, die Techniken für erneuerbare Energien anbieten. Oder Unternehmen, die ihren Umsatz mit einem Anteil von X% mit Rüstungsgütern generieren.

Engagement

Dies bedeutet, dass die Investoren versuchen, auf die wirtschaftliche Aktivität des Unternehmens Einfluss zu nehmen. Sie versuchen zum Beispiel Unternehmen, die ihr Geld noch mit dem Verbrennen von fossilen Kraftstoffen verdienen, dazu zu bringen, auf erneuerbare Energien umzusteigen. So lange diese Investoren aber nicht über die Stimmrechts-Mehrheit am Unternehmen verfügen, können sie die Geschäftsleitung nicht zu so einem Umdenken zwingen.

Nicht selten werden die Kriterien für nachhaltige Investments auch als sogenannte ESG-Kriterien zusammengefasst.

Was sind ESG-Kriterien?

ESG steht für „environmental“, also Umwelt, „social“, also gesellschaftlich, und „governance“, also Unternehmensführung. Hierbei handelt es sich um Kriterien, die bei der Geldanlage berücksichtigt werden können.

In der Kategorie „environmental“ (Umwelt) werden zum Beispiel berücksichtigt:

  • Klima

  • Ressourcenknappheit

  • Artenvielfalt

  • Wasser

In der Kategorie „social“ (Gesellschaft) werden zum Beispiel berücksichtigt:

  • Mitarbeiter

  • Gesundheit

  • Ernährungssicherheit

  • Demografischer Wandel

In der Kategorie „governance“ (Unternehmensführung) werden zum Beispiel berücksichtigt:

  • Risikomanagement

  • Aufsichtsstrukturen

  • Compliance

  • Korruption

Warum nachhaltig Investieren?

Geld bewegt die Welt. Und auch Dein Geld bewegt die Welt. Es ist nicht „egal“, welche Wirkung Dein Geld hat. Diese kann positiv sein, oder auch negativ. Du kannst darauf nach bestem Wissen und Gewissen Einfluss nehmen. Dein Geld ist quasi der Stimmzettel für die Welt, die Du Dir wünscht. Nicht nur beim strategischen Konsum, sondern gerade bei der nachhaltigen Geldanlage. Ja, sich mit Geld zu beschäftigen kostet in gewisser Weise Deine Zeit, auch Deine „Energie“. Und nein, es geht nicht schnell. Aber was könnte wichtiger und in gewisser Weise auch befriedigender sein, als zu wissen, was Dein Geld bewirkt, und dafür zu sorgen, dass Dein Geld zu der Zukunft bei trägt, die Deinen Werten entspricht und die Du Dir für Dich und und alle Nachkommen wünscht?

Das heißt: Du kannst das Klima retten und Dein Geld für eine gute Zukunft wirken lassen.

Was bringen nachhaltige Geldanlagen?

Das hängt davon ab, was man damit erreichen will.

Wenn es darum geht, welche Rendite mir nachhaltige Geldanlagen bringen, so fällt die Antwort anders aus als wenn es darum geht, was nachhaltige Geldanlagen für die Zukunft des Planeten bringen.

  • Was bringen nachhaltige Geldanlagen mit Blick auf die Rendite?

In mittlerweile sehr vielen Studien wurde gezeigt, dass nachhaltige Geldanlagen im Durchschnitt mindestens ebenso gut abschneiden wie konventionelle, wenn nicht besser.

  • Was bringen nachhaltige Geldanlagen mit Blick auf den Planeten?

Das hängt sehr stark von dem einzelnen Produkt der nachhaltigen Geldanlage ab.

Grundsätzlich gilt: Alle Geldanlagen entscheiden über die Zukunft der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung und damit auch über die Zukunft des Planeten. Denn so wie die heutigen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten Ergebnis der Investitionen der Vergangenheit sind, so ist die Zukunft abhängig davon, worein wir heute investieren.

Viele denken bei nachhaltigen Geldanlagen an schnuckelige, kleine, familiengeführte Betriebe, die ihre ideellen Werte teilen. Doch viele Produkte im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen sind auf „Sicherheit“ optimiert und setzen daher auf große, weltweit tätige Unternehmen, die soziale und ökologische Standards vergleichsweise gut einhalten. Die Anleger*in ist oft überrascht, welche Aktien und Anleihen von Großkonzernen sich in so einer nachhaltigen Geldanlage befinden können. Dies deckt sich oft nicht mit den Vorstellungen der Anleger*innen und die Werte dieser Großkonzerne decken sich oft auch nicht mit denen der Anleger*innen. Trotzdem ist eine solche Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Aspekten in der Geldanlage allemal besser als „nichts“.

Die Investitionen in diese kleinen, schnuckeligen familiengeführen Betriebe sind oft gar nicht möglich, weil sie sich eben im Familienbesitz befinden. Oder sie haben einen sehr geschlossenen Gesellschafterkreis. Dann gibt es da noch die Genossenschaften. Da sie keine Aktien ausgeben, investiert in der Regel kein Investmentfonds in sie und auch kein Indexfonds bildet ihre Kursentwicklung ab, weil es keinen Kurs gibt. Solche Investments sind zwar vergleichsweise sicher, weil Genossenschaften sehr selten insolvent werden. Aber wenn man sein Geld braucht, kommt man vergleichsweise schlecht dran. Denn während börsennotierte Aktien, börsennotierte Fonds und ETFs (börsen-)täglich veräußert werden können, ist das bei Genossenschaftsanteilen nicht möglich. Sie haben oft eine lange Kündigungsfrist.

Wer also wirklich mit der nachhaltigen Geldanlage ökologische und soziale Ziele erreichen will, schafft dies unserer Meinung nach besser mit kleineren Pionier-Unternehmen als mit Großkonzernen. Hier sollten aber die eigenen Anforderungen an Verfügbarkeit (Liquidität), Rendite und Sicherheit genau geprüft werden. Nur wer dies wirklich für sich geklärt hat, kann nachhaltige Geldanlagen in Betracht ziehen, die nicht auf die Sicherheit der Großkonzerne setzen. Wem dies nicht möglich ist, der sollte dennoch lieber nachhaltige Geldanlagen mit Großkonzernen wählen als die Wirkung der Geldanlagen völlig dem „Markt“ beziehungsweise der Ignoranz eine*r konventionellen Berater*in und / oder einer Fondsmanager*in zu überlassen.

Wie sicher sind klimafreundliche und nachhaltige Geldanlagen?

Klimafreundliche und nachhaltige Geldanlagen sind grundsätzlich weder sicherer noch unsicherer als konventionelle Geldanlagen. Wie überall gibt es auch hier „schwarze Schafe“.

Allgemein gesprochen haben Start-ups ein höheres Insolvenzrisiko als etablierte Unternehmen und Genossenschaften haben ein sehr geringes Insolvenzrisiko. Und auch ein nachhaltiges Unternehmen kann schlecht geführt sein.

Doch folgende Argumente sprechen unserer Meinung nach dafür, dass nachhaltige und klimafreundliche Geldanlagen doch insgesamt sicherer sind als konventionelle Geldanlagen:

  1. Klimafreundliche und nachhaltige Firmen tun sich leichter, gutes Personal zu finden und zu halten, weil Menschen lieber für Firmen arbeiten, die ihre Werte teilen.

  2. Klimafreundliche und nachhaltige Firmen haben bessere Erfolgsaussichten als konventionelle Firmen, weil Menschen lieber Produkte von Firmen kaufen, die ihre Werte teilen.

  3. Klimafreundliche und nachhaltige Firmen profitieren bei einer Verschärfung der Gesetzgebung, die das Klima, den Planeten und die Menschen schützen, weil sie dies ohnehin wollen und sich schon vorher entsprechend verhalten haben. Sie haben daher keinen Aufwand für Umstrukturierung und Anpassung an neuere Klimaschutz- oder soziale Gesetze.

  4. Klimafreundliche und nachhaltige Firmen bemühen sich ohnehin, eine Vielzahl von Normen einzuhalten und haben daher umfangreiche Prozesse und ein entsprechendes Berichtswesen eingeführt. Weil sie besser gemanagt sind, ist die Gefahr, dass etwas total aus dem Ruder läuft, geringer.

  5. Das Management von klimafreundlichen und nachhaltigen Unternehmen hat oft auch ein menschenfreundlicheres und umweltfreundlicheres Weltbild. Sie pflegen flache Hierarchien und ein angenehmes Arbeitsklima statt Corpsgeist und Kadergehorsam. So kann es auch weniger zu Unterschlagungen, Vertuschungen und Korruption kommen.

Was sind nachhaltige Fonds?

In einem nachhaltigen Fonds legen viele Anleger*innen ihr Geld zusammen und erteilen einer oder einem Profi (Fondsmanager*in) den Auftrag, das Kapital im Rahmen einer vorgegebenen Anlagestrategie möglichst ertragreich und breit gestreut zu investieren. Bei der Auswahl der Wertpapiere oder der Anlageobjekte achtet der oder die Fondsmanager*in auf soziale und/oder ökologische Aspekte der Projekte, der Unternehmen und/oder der Staaten, in die investiert wird. Die Investitionen werden in der Regel in „echte“ Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien getätigt. Das bedeutet, das Geld kommt wirklich bei den Verkäufern der Wertpapiere beziehungsweise der Rohstoffe und Immobilen an. Die Anlageobjekte existieren „wirklich“.

Und welche Fonds sind nachhaltig?

Da gibt es jetzt zwei verschiedene Ansichten, was nachhaltig bei einem Fonds bedeutet: Deine und die der Fondsanbieter*innen. Wenn Du eine* Finanzexpertin befragst, gibt es noch eine dritte Ansicht. Ob Du das, was die Fondsanbieter*innen Dir anbieten, auch nachhaltig findest, liegt bei Dir. Überlege deshalb: Was ist mir bei einem nachhaltigen Fonds wichtig? Was darf auf keinen Fall mit meinem Geld passieren? Dann kannst Du anhand Deiner Kriterien Produkte vergleichen.

Was sind nachhaltige ETFs?

Im Unterschied zu einem nachhaltigen Fonds ist ein nachhaltiger ETF wie alle ETFs ein börsengehandelter Indexfonds. ETF steht für „Exchange Traded Fund”. Sie bilden einen Marktindex so genau wie möglich nach. Der Marktindex umfasst in der Regel die größten Unternehmen weltweit, die auf die Umwelt, Produktionsbedingungen und faire Unternehmensführung achten. Bei der Auswahl der Unternehmen in dem Index wird also zusätzlich auf soziale und/oder ökologische Aspekte der Projekte, der Unternehmen und/oder der Staaten geachtet, in die investiert wird. Die Investments eines Indexfonds (Titel und Gewichtung) werden vom Index genau vorgegeben. Indizes sind „Marktbarometer“. Durch die Index-Nachbildung sind bei Indexfonds/ETFs (im Vergleich zu aktiven Investmentfonds) keine aufwändigen Analysen zur Titelauswahl notwendig. Aus diesem Grund erhält der oder die ETF-Anbieter *in für seine Leistung nur eine geringe jährliche Gebühr. Juristisch betrachtet sind ETFs den nachhaltigen Investmentfonds gleichgestellt – was die Rechte der Anleger *innen und die Sicherheit des angelegten Geldes angeht, gibt es da keine Unterschiede.

Und welche ETFs sind nachhaltig?

Auch bei ETFs gilt, dass es verschiedene Ansichten zu nachhaltigen ETFs gibt: Deine und die der Anbieter*innen. Überlege Dir daher, was Du unter einem nachhaltigen ETF verstehst. Der Vorteil eines ETF: Da der zugrundeliegende Index nach den definierten Nachhaltigkeitsregeln gebaut wird, ohne dass ein Portfoliomanager noch mitwirken kann, kann man sich darauf verlassen, dass die definierten Regeln sicher eingehalten werden. Die Spanne reicht dabei von hellgrün bis zu einem dunklen Mittelgrün, also von einigen wenigen Ausschlussregeln für besonders widerliche Geschäftsmodelle und -praktiken bis hin zu einem recht strengen Best-in-Class und einem fast vollständigen „fossil free“-Anspruch. Es gibt auch Themen-ETFs z.B. für regenerative Energien. Eine pauschale Definition dazu, was ein nachhaltiger ETF ist, gibt es aber nicht. Man muss sich selber intensiv damit auseinander setzen oder sich beraten lassen.

Einige wenige der nachhaltigen ETFs sollte man aber auf jeden Fall vermeiden: Die sogenannten „synthetischen“ ETFs. Bei diesen ist der Fonds ganz oder teilweise in andere Wertpapiere investiert und erzeugt die Rendite des nachhaltigen Index über eine Vereinbarung mit z.B. einer Bank. Bei diesen synthetischen ETFs fließt das Anlegergeld also wenig oder gar nicht in die nachhaltigen Anleihen und Aktien, sprich, die ganze Idee, nachhaltigere Geschäftsaktivitäten zu unterstützen, läuft ins Leere. Zum Glück sind nur wenige der nachhaltigen ETFs synthetisch.

Welche nachhaltige Anlage passt zu mir?

Das kann man nicht pauschal beantworten. Denn abhängig von der Lebenssituation und den Zielen fällt die Gewichtung der klassischen Kriterien Rendite, Verfügbarkeit = Liquidität und Sicherheit unterschiedlich aus.

Bin ich jung und möchte für mein Alter vorsorgen? Bin ich älter und möchte für das Alter meiner Enkelkinder vorsorgen? Bin ich hinreichend im Pflegefall abgesichert? Bin ich single, verheiratet, verwitwet? Welchen Vermögenshintergrund habe ich denn? Gar keinen? Ein Milliardenerbe? Will ich „ansparen“ oder will ich ein bestehendes Vermögen jetzt „grün“ anlegen? Wenn ich zur Not schnell wieder an mein Geld kommen können muss, dann sollte ich alles meiden, was mich langfristig bindet.

Hier hilft ein Gespräch mit einem Finanzexperten. Oder einer Finanzexpert*in. Erst danach kommt die Frage: Wie kann ich meine Anlage nun nachhaltig gestalten?
Klassische Finanzberatung und Finanzvermittlung zieht, nachdem alle diese Fragen geklärt sind, grundsätzlich das ganze Spektrum der Anlageformen in Betracht.

Eine nachhaltige Finanzberatung wählt hier nur Produkte aus, die nachhaltige Aspekte aufweisen.

Wenn mir Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit des Geldes wichtig sind, dann stehen – ob man das gut findet oder nicht – oft Produkte mit einem hohen Anteil an börsennotierten, international agierenden Konzernen im Vordergrund, weil die Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit kombinieren können. Es sind dann meist die Konzerne, die in einer Bewertung ihrer sozialen und ökologischen Eigenschaften vergleichsweise gut abgeschnitten haben. Bei vielen kommt dann Frust auf, weil sie sich das anders vorgestellt haben. Dennoch sollte man sich vor Augen halten, dass auch diese Begrenzung der Auswahl besser ist, als ökologische und soziale Aspekte ganz zu ignorieren.

Wenn ich wirklich mit meinem Geld eine ganz spezielle Wirkung erzielen und daher zielgerichtet in erneuerbare Energien, sozialen Wohnungsbau oder ökologische Landwirtschaft investieren will, und / oder auf keinen Fall in Großunternehmen investieren will, so muss ich gegebenenfalls in Kauf nehmen, dass die Anlagemöglichkeiten in diesem Bereich vielleicht als weniger sicher gelten und / oder weniger frei verfügbar sind, ich also, wenn ich das Geld brauche, nicht ganz so schnell rankomme. Auch hier kann bei der Entscheidungsfindung eine* nachhaltige* Finanzberater*in helfen.

Wie genau kann ich nachhaltig investieren?

Dazu gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten: Ich kann Genossenschaftmitglied werden, Aktien oder Anleihen kaufen, Fonds, Rentenversicherungen und dergleichen mehr. Praktisch in jeder Anlageklasse gibt es nachhaltige Produkte. Dementsprechend muss ich bei Genossenschaftsanteilen einen Antrag ausfüllen und unterschreiben, bei börsennotierten Produkten muss ich ein Depot eröffnen, wenn ich noch keines habe, und bei Rentenversicherungen muss ich ebenfalls einen Antrag stellen.

Doch welches Produkt passt zu mir? Um diese Frage zu klären, sind weitere Fragen vorher zu stellen: Welche Anforderungen habe ich an Sicherheit, Verfügbarkeit, also Liquidität, und Rendite? Und welche Wirkung will ich damit erzielen? Will ich „das Schlimmste“ verhindern, reichen mir bestimmte Ausschlusskritierien? Oder will ich damit eine bestimmte Richtung, zum Beispiel Klimaschutz, Bildung oder ökologische Landwirtschaft, fördern? Und wie wichtig ist mir das Erreichen dieser Ziele? Bin ich bereit, gegebenenfalls die Abstriche zum Beispiel hinsichtlich der Liquidität, also der Verfügbarkeit meines Geldes, in Kauf zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen? Um diese Fragen zu klären, empfehlen wir von ver.de den Austausch mit einer erfahrene*n nachhaltigen Finanzberater*in. Sie helfen Dir, sodass Du zielgerichtet und stressfrei nachhaltig investieren kannst. Du findest Sie in unserem Netzwerk, am einfachsten durch den ver.de CHECK:

von Dr. Marie-Luise Meinhold, ver.de für nachhaltige Entwicklung eG

Hinweis: Die vorstehenden Aussagen geben die persönliche Meinung der Verfasserin/Herausgeberin wieder; eine Haftung für die Richtigkeit kann nicht übernommen werden.

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