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Fahrrad fahren im Winter

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Fahrrad fahren im Winter

Radfahren bei Kälte, Schnee uns Eis

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Kälte, Eis und Schnee, nasse Radwege und Dunkelheit – Fahrrad fahren im Winter klingt zunächst nach Frust. Mit unseren Tipps verbesserst Du Deine Ausrüstung wie Reifen und Kleidung. Mit unseren Erkenntnissen zum Fahrstil fährst Du mit Rad oder E-Bike gut, gesund und sicher durch die kalte Jahreszeit.

Mit dem Fahrrad durch den Winter

Fahrradfahren nur im Sommer? Fehlanzeige. In den Herbst- und Wintermonaten fällt die Wahl des Transportmittels immer öfter aufs Fahrrad. Es ist eine umweltfreundlichere Alternative zum Auto.

Du bleibst sportlich und in Bewegung, ohne überfüllte Fitnessstudios zu besuchen. Und das Infektionsrisiko ist im Vergleich zu Bus und Bahn geringer.

Gerade in Zeiten von COVID-19, wenn der Zugang zu Fitnessstudios, Sportvereinen und Freizeitaktivitäten stark eingeschränkt ist, ist das Radfahren in der kalten Jahreszeit beliebt.

Tipps und Tricks für den Winter

Zugegeben – wir hatten viele mildere Winter. Aber was machst Du, wenn es richtig kalt, windig oder verschneit ist? Das Fahrrad in der Garage stehen lassen?

Nicht unbedingt – Fahrradfahren im Winter ist leichter als viele denken. Und es kann Spaß machen.

Wir von ver.de sind selbst begeisterte Fahrradfahrer *innen und haben Tipps im Team gesammelt. Wie kommst Du im Winter sicher und gemütlich mit dem Fahrrad von A nach B? Was ist die richtige Fahrradbekleidung im Winter? Wie lagerst Du Dein Fahrrad im Winter? Und ist Fahrradfahren im Winter gesund?

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Das Fahrrad für den Winter vorbereiten

Das A und O: mach Dich sichtbar

Zur Arbeit fährt man häufig im Dunklen los und kommt nach Sonnenuntergang zurück. Ein einwandfrei funktionierendes Fahrradlicht ist deshalb wichtig. Teste Dein Licht rechtzeitig, damit Du es noch reparieren kannst. Gründe für defekte Lichter können ausgebrannte Birnen, zerrissene Kabel oder kaputte Anschlussstellen am Dynamo sein.

Neben dem Licht kannst Du Dich durch Reflektoren für Verkehrsteilnehmer*innen sichtbar machen. Fixiere sie an Deiner Kleidung, Deinem Rucksack oder an Teilen Deines Fahrrads. Ebenso solltest Du helle und auffällige Bekleidung bevorzugen. Dazu zählen Warnwesten.

Ein extra Tipp: Reflektoren an Fahrradtaschen

Durch befestigte Fahrradtaschen wird Dein Fahrrad deutlich breiter. Deshalb sind Reflektoren an Deinen Taschen sinnvoll, um Unfälle oder Kollisionen zu vermeiden. So erhöhst Du sowohl Deine eigene Sicherheit als auch die der Anderen.

Fahrradreifen im Winter
Die richtigen Fahrradreifen im Winter

Luftdruck – Fahrradreifen im Winter

Wir kennen es – mit dem Fahrrad ist man gerne schnell unterwegs. Bei schlechten Straßenverhältnissen ergibt es aber Sinn, mehr Bodenhaftung zu haben. Vor allem bei Schnee und Eis zählt Fahrsicherheit. Deshalb solltest Du im Winter den Luftdruck im Reifen etwas senken. So hast Du mehr Kontaktfläche zum Boden und eine bessere Haftung.

Gibt es Winterreifen für das Fahrrad?

Und sind die vorgeschrieben? Nein, Winterreifen für das Fahrrad sind keine Pflicht. Sie können aber angebracht werden und die Sicherheit beim Fahren auf Eis und Glätte erhöhen.

Diese Reifen gibt es in verschiedenen Ausführungen. In der Regel sind Winterreifen breiter als normale Fahrradreifen und haben ein tieferes Profil. Das ermöglicht mehr Kontrolle beim Fahren.

Mountainbikes und Trekking-Räder haben meist breitere Reifen mit gutem Profil. Hier sind Winterreifen häufig nicht notwendig. Ein Stadtrad oder Rennrad dagegen hat eher schmalere Reifen für Geschwindigkeit und Leichtigkeit.

Spikes für mein Fahrrad im Winter?

Eisig glatte Straßen? Überfrierende Nässe? Nicht gestreut? Da geraten selbst Reifen mit gutem Profil an ihre Grenzen. Eine Lösungsmöglichkeit: Winterreifen mit Spikes. Spikereifen sind dann für Dich sinnvoll, wenn Du bei starkem Schneefall oder Blitzeis Dein Fahrrad nutzen willst.

Durch kleine Metallstifte im Gummi der Reifen, sogenannte Spikes, hast Du sehr guten Halt. Diese sind bei Extrembedingungen sinnvoll. Alltagsradler *innen brauchen sie in der Regel nicht.

„Spikes habe ich auch schon ausprobiert. Bei Eis und Schnee fühlt man sich wirklich sicherer. Allerdings sind sie unpraktisch zu lagern, aufwendig zu wechseln und ohne Schnee klappert es beim Fahrradfahren. Also haben sie sowohl Vorteile als auch Nachteile.“

ver.de Gründerin Marie

Bremse und Schaltung wintertauglich machen

An Markierungen an den Bremsbelägen erkennst Du Verschleiß. Dann müssen die Bremsbeläge ausgetauscht werden. Das ist bei gängigen Felgenbremsen unkompliziert und kostengünstig.

Auch Ketten sollten geschützt werden. Durch regelmäßige Pflege können Fahrradfahrer *innen Rostbildung verhindern.

Sattel absenken für sichereres Radfahren

Im Winter ist alles rutschiger. Mehr Sicherheit lohnt sich – auch beim Auf- und Absteigen. Daher der Tipp – Senke Deinen Sattel in der Winterzeit etwas ab.

So erreichst Du mit den Füßen schneller den Boden. Ein niedrigerer Sattel sollte allerdings die Ausnahme für besonders rutschige und eisige Tage bleiben. Über längere Zeit kann das nämlich zu Knieproblemen führen.

Wintercheck für Rad oder E-Bike sinnvoll?

Es gilt: Dein Fahrrad sollte winterfest sein. Ob ein bezahlter Wintercheck Sinn macht, hängt von Deinen Kenntnissen über Dein Fahrrad ab. Im Zweifelsfall lass Dein Fahrrad lieber durchchecken.

Dabei wird Dein Rad von Schmutz befreit, durchgeprüft und für den Winter verkehrssicher gemacht. So bleibt Dein Fahrrad in einem guten Zustand – und Du hast länger etwas von Deinem Rad.

Die richtige Kleidung fürs Radfahren bei Kälte und Schnee

Fahrradbekleidung im Winter

Die Königsdisziplin lautet: Warm und trocken bleiben, ohne ins Schwitzen zu kommen. Denn Schwitzen führt zu Auskühlung. Der „Zwiebel-Look“ ist die beste Lösung: Ziehe mehrere dünne Schichten übereinander. So kann während der Fahrt flexibel eine Schicht abgelegt oder angezogen werden.

Deine Kleidung sollte vor allem Ohren, Hände, Füße und den Nierenbereich schützen, da diese Zonen bei Kälte besonders empfindlich sind.

Wie geht der „Zwiebel-Look“?

Um die Körperwärme zu halten und Dich vor Kälte und Wind zu schützen, empfiehlt sich ein dreilagiger Zwiebel-Look.

  1. Zuerst atmungsaktive Fahrradunterwäsche. Sie wärmt Dich und transportiert Schweiß und Feuchtigkeit nach außen.
  2. Darüber solltest Du ein Kleidungsstück aus Fleece tragen.
  3. Als letztes noch eine wasserabweisende Jacke, die den Wind abhält.

Die ideale Fahrradjacke im Winter

Im Winter ist für Fahrten mit dem Fahrrad eine warme, wasserabweisende und atmungsaktive Jacke die richtige Wahl. Vorne ist die Fahrradjacke im Winter etwas kürzer geschnitten und hinten etwas länger, damit auch der untere Rücken warm und trocken bleibt. Die Jacke sollte wegen des Luftwiderstandes weder zu weit geschnitten sein noch zu eng – denn dann bleibt kein Platz für ein Fleece oder einen warmen Pulli darunter.

Welche Winterjacke passt zu mir?

Bei leichten Schneefällen oder Niederschlägen wird häufig „Softshell“ empfohlen. Softshell-Jacken sind ein Mittelweg zwischen Fleece- und Regenjacken. Sie sind vergleichsweise leicht und je nach Verarbeitung luftdurchlässig, aber auch winddicht und wärmend.

Bei starkem Regen oder Schneefall wird eine wasserabweisende Regenjacke empfohlen. Sie ist wasserdicht und hält Dich auch unter extremen Bedingungen trocken. Jeder Mensch ist hier etwas anders – teste, was für Dich funktioniert.

Eine Hose für den Winter

Eine Fahrradhose für den Winter sollte folgende Merkmale aufweisen:

  • feuchtigkeitsabweisend,
  • wasserfest,
  • winddicht und
  • wärmend.

Viele Fahrradfahrer *innen bevorzugen eine weiter geschnittene Überhose. Diese kann über der Alltagshose getragen werden und ist somit praktisch für die Arbeit.

Handschuhe für das Fahrrad im Winter

Fallen die Temperaturen, hält unser Körper den Körperkern besonders warm. Hände und Füße kühlen schneller aus. Der Körper spart Wärmeenergie und drosselt die Durchblutung von Händen und Füßen. Das macht in Extremsituationen Sinn, um den Körper am Leben zu halten.

Beim täglichen Fahrradfahren sind kalte Hände vermeidbar. Winterhandschuhe fürs Fahrrad sollten wind- und wasserdicht sein und isolieren, ohne die Beweglichkeit der Finger zu sehr einzuschränken. Ob die Wahl auf flauschigere Handschuhe oder Neopren-Handschuhe fällt, ist Geschmackssache. Besonders wichtig: Mit warmen Händen kannst Du besser bremsen.

Kopfbedeckung fürs behagliche Radfahren

Ohren, Nacken und Kopf sollten nicht auskühlen oder dem Wind ausgesetzt sein. Mit Mütze und Schal können sie unkompliziert geschützt werden.

Besonders beliebt: Ein Buff – eine multifunktionale Kopfbedeckung für Nacken, Ohren und Kopf, die unter dem Fahrradhelm getragen werden kann.

Auch für den Gesichtsschutz für das Fahrrad im Winter gibt es inzwischen viele gute Lösungen.

Was sind die richtigen Fahrradschuhe für den Winter?
Was sind die richtigen Fahrradschuhe für den Winter?

Winterschuhe und Socken für die Fahrradfahrt

Winterfeste Schuhe, zwei Paar Socken, Überschuhe – das Angebot ist groß. Grundsätzlich gilt, dass alle Versionen vor der ersten Fahrt auf Sicherheit, Komfort und Praktikabilität getestet werden sollten.

Vor allem bei Überschuhen ist das wichtig – das Gefühl kann am Anfang irritierend sein. Bei zwei Paar Socken sollten die Schuhe nicht zu eng werden – hier kann es sinnvoll sein, bei den Schuhen eine Nummer größer zu tragen.

Beheizbare Einlegesohlen für kalte Fahrradtouren

Schon ausprobiert? Beheizbare Einlegesohlen werden zunehmend beliebter. Nach der Aufladung kannst Du sie bei Minusgraden verwenden, um Deine Füße warm zu halten.

Warme Einlegesohlen oder gute Strümpfe können eine günstigere Alternative sein – solltest Du keine Neuanschaffung machen wollen.

Eine Winter-Fahrradbrille?

Tränende Augen sind unangenehm – und eine Gefahr im Verkehr. Nicht nur bei sensiblen Augen macht eine Fahrradbrille Sinn. Sie schützt vor Regen und Wind und schafft bessere Sichtverhältnisse. Bei täglichen Fahrten in allen Wetterlagen trägt sie deutlich zur Sicherheit bei.

Ein Blick nach draußen vorm Losradeln

Und auf den Wetterbericht. So wirst Du von keinem fiesen Regenschauer überrascht, der Dir die Laune verdirbt. Durch gute Planung hast Du die richtige Kleidung und kannst Dich auf die Fahrtbedingungen einstellen.

Regen ist angekündigt? Dann empfiehlt sich ein Regenponcho im Gepäck. Regenponchos lassen sich kompakt verstauen. Bei einem Regenschauer sind sie eine Rettung.

„Statt einem Regenponcho nutze ich lieber eine Fahrradschürtze oder eine Fahrradhose. Die lassen sich ebenfalls gut transportieren und flattern weniger im Wind.“

ver.de Gründerin Marie

Gesundheit im Winter durch Radfahren fördern

Ist Fahrradfahren im Winter ungesund?

Unterwegs mit dem Fahrrad besteht kein erhöhtes Risiko, zu erkranken. Im Gegenteil – Winterradeln hält fit. Wer die Schleimhäute der Atemwege regelmäßig durch kalte Luft trainiert, stärkt sein Immunsystem. Im Winter sind Schleimhäute durch Heizungsluft und wegen fehlender Bewegung im Freien häufig ausgetrocknet.

Durch die kalte Luft müssen die Schleimhäute durchblutet und befeuchtet werden. Keime werden mit dem Schleim abtransportiert und die Immunabwehr durch die körperliche Belastung angeregt.

Wichtig: Langsam angehen und nicht übertreiben. Vor allem Gelegenheitsradler *innen sollten aufgrund der höheren Belastung bei Regen und Kälte besonders aufpassen.

Mit dem Fahrrad im Winter zur Arbeit

Die Studie „Mobilität und Gesundheit“ von EcoLibro und der AG Mobilitätsforschung der Universität Frankfurt zeigt: Arbeitnehmer *innen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Arbeit kommen, sind im Durchschnitt zwei Tage pro Jahr weniger krank als Autofahrer *innen oder Nutzer *innen von Bus und Bahn.

Das gilt vor allem für ganzjährige Fahrradfahrer *innen. Reine „Sommerradler“ werden ungefähr so häufig krank, wie Autofahrer *innen und ÖPNV-Nutzer *innen, nämlich etwas mehr als 5 Tage im Jahr.

Mit Vitamin D durch den Winter

Anders als der Name vermuten lässt, ist Vitamin D ein Prohormon – kein Vitamin. Es wird von unserem Körper mit Hilfe von Sonnenlicht produziert. Daran mangelt es uns häufig im Winter. Das hat beispielsweise eine stärkere Anfälligkeit für Erkältungen, ein geschwächtes Immunsystem oder ein höheres Stresslevel zur Folge.

Durch das Radeln im Winter steigern wir unsere Vitamin D-Produktion, da wir uns im Freien bewegen. Das Vitamin stärkt unsere Knochen und reduziert das Krankheitsrisiko. Sollte Dir Fahrradfahren im Winter zu unsicher sein, empfehlen sich gemütliche Spaziergänge, um Deine Vitamin D-Produktion anzukurbeln.

Das Biken nicht übertreiben

Bei einem bereits schwächelnden Immunsystem steigt die Gefahr einer Erkältung immens an. Je niedriger die Außentemperatur ist, desto anstrengender ist Sport für Deinen Körper. Passe deshalb Deine Aktivität Deiner Belastungsgrenze an.

Wichtig ist auch das Trinken. Meist haben wir bei Kälte weniger Durst als im Sommer. Allerdings verlieren wir durch Schwitzen und über die Atmung viel Feuchtigkeit. Also: Denke daran, regelmäßig zu trinken. Besonders zu empfehlen ist ein warmer Tee in einer gut isolierten Flasche.

Und zu guter Letzt: Wenn Du durch die Nase atmest, wird die Luft vorgewärmt und angefeuchtet. Das macht das Atmen angenehmer und gesünder.

Vorausschauender Fahrstil bei Dunkelheit und Glätte

Vorsicht auf den Fahrradwegen

Vorausschauendes Fahren ist eine Grundvoraussetzung, um sich im Winter sicher im Verkehr zu bewegen. Schnee und Eis verringern die Bodenhaftung der Reifen und verlängern Bremswege.

Vor Kurven sollten Radfahrer *innen frühzeitig bremsen und nur mit gelöster Bremse um die Ecke rollen. So verhinderst Du, dass die Reifen die Haftung verlieren.

Übrigens: Wenn der Radweg nicht gestreut oder geräumt ist, entfällt die Benutzungspflicht. Der ADFC empfiehlt, dann auf die Fahrbahn auszuweichen.

Sicher im Winter mit dem Rad unterwegs
Sicher im Winter mit dem Rad unterwegs

Abstand halten im Straßenverkehr

Halte immer ausreichend Abstand zu allen Verkehrsteilnehmer *innen – von anderen Fahrrädern bis hin zu Fahrzeugen. So hast Du einen Puffer – sollte der Bremsweg verlängert sein oder ein anderer Radfahrer oder eine andere Radfahrerin selbst ins Rutschen kommen.

Apropos Bremsen: Bei schlecht geräumten Straßen ist es besser, frühzeitig und langsam zu bremsen. Scharfe Bremsmanöver sollte man im Winter nicht machen.

Nicht ohne Fahrradhelm – auch im Winter

Egal wie sicher und vorausschauend Du fährst – die Gefahr zu Stürzen steigt bei Schnee und Eis. Alles ist rutschiger und häufig sind Verkehrssituationen unsicherer. Das sollte Dir keine Angst machen, aber Du solltest Deinen Fahrstil und Deine Ausrüstung anpassen.

Ein guter, passender Fahrradhelm empfiehlt sich das ganze Jahr. Er kann vor schweren Kopfverletzungen schützen, und das nicht nur im Winter. Eine wärmende Fahrrad-Kopfbedeckung für den Winter passt in der Regel unter jeden Helm. Hierbei ist wichtig, dass der Fahrradhelm gut sitzt.

Langsam, sicher und gemütlich

Der Schnee fällt, die gemütliche Stimmung macht sich breit – am besten auch beim Fahrradfahren. Mit reduzierter Geschwindigkeit hast Du eine bessere Bodenhaftung und mehr Reaktionszeit.

Besonders in Kurven ist langsames Fahren ohne hektisches Lenken wichtig. Plane deshalb für Deine üblichen Strecken bei erschwerten Wetterbedingungen etwas mehr Zeit ein.

Welche Vorschriften gilt es zu beachten?

Hier lohnt sich ein Blick in die Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung (StVZO) – und das nicht nur im Winter. Darin findest Du wichtige Rechtsverordnungen rund um die Teilnahme am öffentlichen Verkehr.

So müssen Fahrräder beispielsweise mit einem guten Scheinwerfer und Schlusslicht ausgerüstet sein. Die „Lichttechnischen Einrichtungen“ dürfen nicht verdeckt werden und müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sein (§ 67 Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern StVZO). Wird dies nicht eingehalten, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die Bußgelder mit sich ziehen kann.

Wo stelle ich mein Fahrrad im Winter ab?
Wo stelle ich mein Fahrrad im Winter ab?

Fahrrad im Winter richtig aufbewahren

Was ist beim Abstellort Deines Fahrrads wichtig?

Keller, Garage oder doch vor der Tür? Wo stelle ich mein Fahrrad ab? Wie schütze ich mein Fahrrad im Winter? Hier gibt es verschiedene Auswahlkriterien des Abstellortes.

Nicht Wind und Wetter aussetzen

Auch wenn es etwas mehr Arbeit macht und man manchmal vielleicht gar keine Lust hat, lohnt es sich, Dein Fahrrad ins Trockene zu bringen. Das erhöht die Langlebigkeit Deines Fahrrads.

Denn Fahrräder sollten weder heißen noch eisig kalten Temperaturen oder hoher Feuchtigkeit ausgesetzt sein. Besonders die Lagerung unter freiem Himmel ist bei Schneefall, Regen und Frost schwierig.

Ab in den Fahrradkeller – im Winter lagern

Stelle Dein Fahrrad nicht direkt neben eine Heizung. Das ist zu warm. Nutzt Du Dein Fahrrad im Winter nur selten, dann stelle es besser weiter hinten im Fahrradkeller ab – dann sinkt die Gefahr, dass es umfällt und dabei beschädigt wird.

Wertvolle, abnehmbare Einzelteile wie der Akku Deines E-Bikes oder Pedelecs solltest Du am besten mit in Deine Wohnung nehmen.

Fahrradversicherung oder Hausratversicherung?

Gerade bei seltener Nutzung verlieren wir unsere Fahrräder im Winter manchmal aus dem Blick. Das ist für Diebe eine Chance.

Hast Du bereits eine Fahrradversicherung oder Hausratversicherung, lohnt sich ein Blick in die Bedingungen. Ist Dein Fahrrad im Gemeinschaftskeller rund um die Uhr geschützt? Gibt es Lücken? Das ist wichtig, damit Du Dein Fahrrad guten Gewissens abstellen kannst.

ver.de BIKE: Diebstahlschutz

Du möchtest einen zusätzlichen Schutz für Dein Fahrrad? Mit ver.de BIKE bieten wir Dir eine Unterstützungsleistung, mit der Du Dein Fahrrad rund um die Uhr europaweit vor Diebstahl sichern und gleichzeitig etwas Gutes für das Klima tun kannst.

Und: Jeder Euro Beitrag spart zwei Kilogramm CO2. Der Schlüssel dazu ist unsere Kapitalanlage. ver.de legt alles Geld – anders als herkömmliche Anbieter*innen – nachhaltig und transparent an. Die einzige Bedingung Deinerseits: Dein Fahrrad muss mit einem guten Schloss abgesperrt sein.

Wir hoffen, die Tipps vom ver.de Team helfen Dir – beim Fahrrad fahren im Winter, bei Kälte oder Schnee. Du hast selbst Erfahrungen, die Du teilen möchtest? Mit Spikes in den Winterreifen? Oder zum gesunden Fahrradfahren? Wir freuen uns auf Deine Meinung.

Hinweis: Die vorstehenden Aussagen geben die persönliche Meinung der Verfasserin/Herausgeberin wieder; eine Haftung für die Richtigkeit kann nicht übernommen werden.

Elena

Elena

Elena arbeitet bereits seit drei Jahren bei ver.de in der Kommunikation. Sie ist studierte Ethnologin mit Fokus auf das Völkerrecht. Nach ihrem Studium schrieb Elena beispielsweise für die Non-Profit-Organisation earthlink e.V. über globale Fluchtursachen oder die Bekämpfung von Kinderarbeit. Dabei baute sie ihre im Studium erlernten Recherche- sowie Schreibkentnisse aus. In ihrer Freizeit engagiert Elena sich beim Münchner Flüchtlingsrat. Das sind ihre zwei Herzensthemen: Klimaschutz sowie soziale Gerechtigkeit. Hier hat Elena in der Finanzwirtschaft einen Hebel für eine bessere Zukunft gefunden - und versucht nun, mit ver.de diesen Hebel zu "betätigen".