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Klimaheld Bill McKibben

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Geld ist der Sauerstoff des Höllenfeuers der Erderwärmung.

Der effektivste Weg zur Rettung unseres Klimas? Die Umwandlung der Finanzindustrie vom Klima-Killer zum Klima-Retter. Das ist die Meinung von Bill McKibben. Der „Held der Umwelt“ und Gründer der Klimaschutzorganisation 350.org findet in der Zeitschrift „The New Yorker“ klare Worte zu unserer momentanen Finanzbranche, aber auch zu ihrem riesigen Potential für den Klimaschutz.

Was würde passieren, wenn Banken, Asset-Manager sowie Versicherungen sich von fossilen Brennstoffen distanzieren würden?

Dann, so McKibben, wäre die Welt auf einen Schlag sehr nahe daran, das Ziel der Halbierung von Treibhausgasen bis 2030 zu erreichen. Der Grund ist einfach: Ohne eine Finanzierung der Kohle- bzw. Öl-Förderung durch die oben genannten Finanzakteure würden diese Projekte nicht die nötigen finanziellen Mittel bekommen und bald eingestellt werden. Gleichzeitig könnte dieses Geld in beispielsweise Erneuerbare Energien investiert werden.

Eine nachhaltige Finanzwirtschaft

Laut McKibben haben die Finanzakteure die größte Wirkungsmacht auf der Welt – größer noch als die Politik. Doch der Wandel kommt. Mittlerweile haben sich Finanzakteure von Aktiva im Wert von mehr als 11 Billionen US-Dollar getrennt. Das „freigewordene“ Geld wurde größtenteils in nachhaltige Anlagen investiert.

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen zeigt in seinem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2019 das starke Wachstum: Mit 219 Milliarden Euro erreicht die Summe der nachhaltigen Geldanlagen in Deutschland einen neuen Höchststand. 2018 erreichten nachhaltige Fonds und Mandate erstmals einen Marktanteil von 4,5 Prozent. Die nachhaltigen Investitionen aus Europa, den USA, Japan, Kanada, Australien und Neuseeland beliefen sich laut dem Global Sustainable Investment Review im Jahr 2018 auf 30,7 Billionen US-Dollar. Das ist ein Anstieg von 34 Prozent in zwei Jahren.

„Gebraucht wird eine neue Art von Finanzakteuren – ohne Altlasten im Portfolio und alten Denkweisen im Kopf, mit einem neuen Ansatz und innovativen Angeboten an tatsächlich nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen. Finanzakteure, die das Potential der Finanzbranche für Nachhaltigkeit erkennen und nutzen möchten,“ so Dr. Marie-Luise Meinhold, Vorständin von ver.de.

Über ver.de 

ver.de hat das Ziel, Deutschlands erste nachhaltige Sachversicherung zu werden! ver.de soll eine Versicherung sein, die anders ist: Nachhaltig, sozial, gemeinwohl-orientiert, genossenschaftlich ung transparent. Erst nach vollständiger Finanzierung und der Zulassung durch die BaFin dürfen wir uns als „Versicherung“ bezeichnen.

ver.de für nachhaltige Entwicklung eG
ver.de Projektgesellschaft AG
Frundsbergstraße 23
80634 München

Elena Sulzbeck
(089) 416119190
elena.sulzbeck
@ver.de

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Elena

Elena

Elena arbeitet bereits seit drei Jahren bei ver.de in der Kommunikation. Sie ist studierte Ethnologin mit Fokus auf das Völkerrecht. Nach ihrem Studium schrieb Elena beispielsweise für die Non-Profit-Organisation earthlink e.V. über globale Fluchtursachen oder die Bekämpfung von Kinderarbeit. Dabei baute sie ihre im Studium erlernten Recherche- sowie Schreibkentnisse aus. In ihrer Freizeit engagiert Elena sich beim Münchner Flüchtlingsrat. Das sind ihre zwei Herzensthemen: Klimaschutz sowie soziale Gerechtigkeit. Hier hat Elena in der Finanzwirtschaft einen Hebel für eine bessere Zukunft gefunden - und versucht nun, mit ver.de diesen Hebel zu "betätigen".